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Bereits die Griechen und später die Römer erwähnten Frettchen als beliebte Jagdgehilfen. So
erahnt man bereits, dass es Frettchen schon seit weit mehr als 5000 Jahren geben muss.
Zur Jagd
werden sie heute nur noch selten eingesetzt. Die Jagd mit Frettchen wird Frettieren genannt und darf nur mit Jagdschein durchgeführt werden. Das Frettchen wird mit Glöckchen und Maulkorb(früher) in den Kaninchenbau geschickt und soll das Kaninchen aus seinem Bau vertreiben, damit der Jäger es erlegen kann. Das Frettchen läuft dem Kaninchen hinterher und wird dann vom Jäger am Ausgang des Baus in Empfang genommen. Es ist auch bekannt, dass Frettchen, insofern sie keinen Maulkorb getragen haben, ein Kaninchen gefangen und verspeist haben. Danach folgte ein Verdauungsschlaf, so dass schonmal Stunden vergehen konnten, die der Jäger auf sein Frettchen warten musste.
Heute werden sie meist als Haustiere gehalten und erfreuen sich einer regen
Beliebtheit die in den letzten Jahren noch gestiegen ist. Leider entstanden in den letzten Jahren durch unumsichtige Zucht einige Farbvarianten, die häufig mit Gendefekten verbunden sind (Taubheit, Blindheit usw.). Ausserdem entstanden auch Qualzuchten (Angora-Mütter, die häufig ihre Kinder nicht säugen können usw.). Die Vielfalt der Farbschläge macht das Frettchen immer mehr zu einem beliebten Prestigeobjekt.
Frettchen werden im Durchschnitt 8-10 Jahre alt, allerdings nur bei artgerechter Haltung,
Pflege und Ernährung.
Frettchenrüden
sind in der Regel größer als die Fähen und auch schwerer. Fähen sind meist klein und zierlich, allerdings gibt es hier natürlich Ausnahmen. Über den Charakter kann man nur schwer eine Aussage treffen. Es heißt, Rüden seien meist verschmuster und ruhiger, Fähen eher zickig und agil. Dies muss aber nicht immer zutreffen. Für das Zusammenleben spielt das Geschlecht keine Rolle. Sie müssen sich einfach mögen, das Geschlecht ist völlig egal.
Das Frettchengebiss zählt 34 Zähne. Es handelt sich um ein Raubtiergebiss und die
Zähne sind scharf. Beißt ein Frettchen richtig zu können böse Wunden entstehen.
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